Für Erkner, so Schulverwaltungsamtsleiter Roland Pilz, sehe es so aus, dass die Schülerzahlen für die Einrichtung einer vierzügigen Gesamtschule reichen. Wenn die Schülerzahl jährlich um zehn Prozent steige, sei ab 2022/23 sogar eine Fünfzügigkeit möglich.
Für Schöneiche rechnet die Verwaltung, dass bis einschließlich 2024/25 nur eine Zweizügigkeit realistisch sei. Dabei geht man davon aus, dass 45 Prozent der Grundschüler aus Schöneiche auf das Gymnasium wechseln und das Gymnasium in Rüdersdorf künftig nicht mehr von Schöneicher Familien gewählt werde. Rita-Sybille Heinrich (Die Linke) äußerte Zweifel. "Wollen wirklich so viele Kinder auf das Gymnasium?" Pilz bestätigte das, insbesondere für Schöneiche. Der Kreisdurchschnitt liege etwas niedriger. Die Verwaltung schlägt nun vor, die Planungen für die beiden Standorte zu entkoppeln, weil die Genehmigungschancen für Erkner besser stünden. Das Gymnasium in Schöneiche soll dann im kommenden Jahr in einen neuen Schulentwicklungsplan aufgenommen werden. Dann habe man auch belastbare Zahlen, welche Auswirkung die Tesla-Ansiedlung mit sich bringe.