Als der Mieter den Uniformierten öffnete und nach seinen Ausweisdokumenten befragt wurde, begab er sich kurz in das Innere der Wohnung und kehrte dann mit einem Messer in der Hand zurück. Zugleich stieß der 23-Jährige Drohungen gegen die Beamten aus. Die nahmen sich des Wütenden an und brachten ihn zu Boden. Das hielt ihn aber nicht davon ab, die Polizisten weiter zu beleidigen. Der sichtlich Angetrunkene hatte einen Atemalkoholwert von 1,02 Promille aufzuweisen.

14-Jähriger ebenfalls in der Wohnung

Darüber hinaus zeigte die Frankfurter Staatsanwaltschaft bereits lebhaftes Interesse an ihm. Die Behörde hatte ihn zur Festnahme ausgeschrieben, welche nur durch Zahlung einer alternativ ausgesprochenen Geldstrafe verhindert worden wäre. Da er die Zahlung zu diesem Zeitpunkt nicht leisten konnte, blieb es bei der Festnahme. In der Wohnung fand sich noch eine weitere Person jugendlicher Erscheinung. Da der junge Mann seinen Namen nicht nennen wollte, kam er wie sein Kumpel in die Obhut der Polizei. Dort stellte sich heraus, dass man es mit einem 14-Jährigen zu tun hatte, der immerhin 1,51 Promille pustete. Der Jugendliche wurde im Anschluss an seine Erziehungsberechtigten übergeben. Da auch er sich zu beleidigenden Äußerungen gegen die Beamten hinreißen ließ, wird die Sache für ihn ebenso ein juristisches Nachspiel haben.