Fasziniert von dem Forscher und seiner Gesichte kehrte Klaus Kilian mit Maggie nach Deutschland zurück. Lange Zeit arbeitete er für den Axel-Springer-Verlag in Hamburg. "Als ich mein aktives Berufsleben aufgab, stand Leichhardt wieder vor der Tür", erzählt er lachend.
Das, was er über den Forscher und Australien erfahren hatte, wollte er in einem Roman niederschreiben. Am Ende ist eine Trilogie entstanden. Der erste Teil, "Dubios", wurde nach fünfjähriger Recherche-Zeit vor zwei Jahren veröffentlicht. Darin spekuliert ein Expertenteam über das Verschwinden von Leichhardt. Der zweite Teil, der nun vorgestellt wird, beginnt mit dem Attentat der Aum-Sekte 1995 auf das U-Bahn-Netz in Tokio und führt den Leser weiter nach Australien. Hier gilt es aufzuklären, was Leichhardt über Geheimlabors im Land wusste.
Lesung mit Klaus Kilian im Museum Trebatsch; Beginn: 19 Uhr; Eintritt frei, Spenden erbeten