Wie jetzt bekannt wurde, sind in der Nacht vom 26. auf den 27. August die Räumlichkeiten des Storkower Friedensdorf-Vereins und das Arbeitsbüro der Bürgermeisterkandidatin, Cornelia Schulze Ludwig (SPD), mit Plakaten der NPD zugeklebt worden. Außerdem wurden an einer Bushaltestelle am Hortgebäude rechtswidrige Plakatierungen mit NPD-Motiven festgestellt. Es wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
Das Friedensdorf, sowie Cornelia Schulze Ludwig sind Bündnispartner der neu initiierten Kampagne „Keine Stimme den Nazis in Storkow und anderswo!“ Das Bündnis wertet dieses undemokratische Verhalten als Angriff. „Es zeigt einmal mehr, dass Neonazis jedes Mittel recht ist, um politische Gegner zu provozieren und einzuschüchtern“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Außerdem seien im Stadtgebiet Plakate, die sich gegen Neonazismus und Rassismus positionieren, mit Plakaten vom neonazistischen „Freien Netz“ überklebt worden. „Viele Anhänger des Bündnisses werten diese Tat als zunehmende Nervosität der Neonazis in der Region, da sich eine breite Zivilgesellschaft der NPD entgegenstellt“, erklärt dessen Pressesprecher Christopher Voß.