Trotzdem seien Verzögerungen unausweichlich gewesen: „Die Schienenstrecke ist natürlich kürzer als die auf der Straße.“ Vor sechs Uhr seien Großraumtaxen eingesetzt worden, die die Kunden bei Bedarf telefonisch ordern konnten: „Das wurde auch vereinzelt genutzt.“ Negative Rückmeldungen habe es kaum gegeben, so die ODEG-Sprecherin: „Das lag wohl auch daran, dass wir trotz des Streiks Leistungen angeboten haben.“
Ein größeres Problem dürften indes Fahrradfahrer und Rollstuhlfahrer gehabt haben. Denn im Gegensatz zu den ODEG-Triebwagen sind die eingesetzten Busse und Großraumtaxen nicht durchweg behindertengerecht ausgestattet, wie auch die Sprecherin einräumt. Eine Fahrradmitnahme sei ebenfalls nicht möglich.