Erfreulich begann am Montagabend die Ortsbegehung in Groß Schauen. Auf der kleinen Parkanlage gegenüber der Kita, in der auch der Ortsbeirat sein Domizil hat, ist die Sitzgruppe repariert und neu angestrichen worden. Sie ist mehr als 20 Jahre alt, erzählte Heinz Probst, der mit Markus Szuppa und Stephan Handreck die ehrenamtliche Initiative zur Erneuerung ergriffen hatte. Der Ortsbeirat hielt nach der Ortsbegehung gleich seine turnusgemäße Sitzung dort im Freien ab. In nächster Zeit soll auch die Grünanlage selbst ein neues Gesicht erhalten, versprach das Dreierteam.

Entwässerung funktioniert schlecht

Ein Problem, „das es in mehreren Ortsteilen Storkows gibt“, so Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig, ist die Straßenentwässerung. Erik Strenge zeigte Fotos, wie es in der Ortsmitte nach noch nicht einmal besonders starken Regenfällen aussieht. Gullys sind genügend da, schaffen es aber nicht. Olaf Thürling, der stellvertretende Bauhofleiter, wies auf eine Unsitte hin, durch die das Wasser nicht versickern kann: das Parken auf Grünflächen vor den Grundstücken. Die Verdichtung des Bodens dort ist sichtbar. Welche Möglichkeit der Abhilfe geschaffen werden kann, muss noch ermittelt werden. Von Anheben der abschüssigen Straße bis Ziehen eines Abflussgrabens gab es verschiedene Vorschläge.

Keine Heizung, keine Toilette

„Das Hauptproblem aber ist das Feuerwehrgerätehaus“, erkannte die Bürgermeisterin bei der Ortsbegehung. „Wir werden im Gefahrenabwehrbedarfsplan besonders darauf hinweisen.“ Ortswehrführer Dietmar Handreck hatte die Türen weit geöffnet: „Seht! Strom haben wir.“ Nur, was in dem rund 30 Quadratmeter großen Fachwerkgebäude fehlt, sind die Heizung, getrennte Umkleidemöglichkeiten, Toilette und Waschgelegenheiten. Der bauliche Zustand erschien ebenfalls bedenklich. „Abreißen und Neubau“ nannte Schulze-Ludwig als Option. Aber das wollen die Groß Schauener nicht. Sie wollen einen Anbau hinter dem Gebäude.