Anschließend traten vier japanische Tänzer auf: Kei Minoura, Jun Takahashi, Emely Tanaka und Ichi Go. Jun Takahashi lehrt in dem Fach. Seine Spezialität: Er mischt zeitgenössischen Tanz mit Pantomime. Die Tänzer, die Sabine Schohl, Projektentwicklerin und Kulturmanagerin am Theaterhaus Berlin, begleitete, haben bereits auf internationalen Bühnen gestanden und finden es immer wieder reizvoll, an den verschiedensten Orten aufzutreten, wie Kei Minoura erklärte. Er selbst hatte ein Engagement am Moskauer City-Theater und arbeitet jetzt in Berlin, um seine Soloarbeit zu entwickeln. Der junge Mann fand Beeskow reizvoll. "Ich war heute früh bereits in der Spree baden", erzählte er am Abend. Und er lobte: "Die Menschen hier sind sehr freundlich." Außerdem gefiel den Japanaern das Altstadtmilieu. Direkt an der Marienkirche auf der kleinen Bühne (und dem harten Kopfsteinpflaster) boten sie modernes Ballett und Pantomime in vollendeter Körperbeherrschung.
Die jungen Künstler waren ohne Gage aufgetreten und sammelten nach ihren Auftritten mit dem Hut bei den Zuschauern kleine Spenden ein.