"Ich habe mich riesig über meinen ersten Titel bei den Männern gefreut", sagt Hagen Pohle. "Und genauso groß war die Freude über meine neue persönliche Bestzeit." Denn der Beeskower setzte sich in 1:22:37 Stunden (hinter dem siegreichen Neuseeländer Quentin Rew/1:22:16) als nationaler Meister vor Olympiastarter Christopher Linke (1:23:37) und Carl Dohmann (SCL-Heel Baden-Baden/1:23:55) durch. Hagen Pohle, der sich auch über den Handball-Titel seines Heimatvereins SSV Rot-Weiß Friedland freute, drückte seine erst vor zwei Wochen im tschechischen Podebrady aufgestellte Bestzeit nochmals um 21 Sekunden.
Bundestrainer Ronald Weigel, der zugleich Pohles Heimtrainer ist, lobte seinen Schützling: "Er hat hier ein ganz starke Leistung vollbracht." Der Geher aus Beeskow ist damit nur noch rund 52 Sekunden von der Norm für die Weltmeisterschaft in Moskau entfernt. "Die Bedingungen in Naumburg waren fast ideal, nicht zu warm, nicht zu kalt und kein Regen", berichtet Hagen Pohle, dessen nächster Start am 19. Mai beim Europacup im slowakischen Dudince auf dem Programm steht. Anfang Juli startet er bei der U-23-Europameisterschaft in Finnland.