Mitarbeiter eines Geldinstituts in Beeskow informierten die Polizei am 28.01.2021 über einen Betrugsversuch an einer Rentnerin. Den Angestellten war aufgefallen, dass die Frau nach einer höheren Bargeldsumme verlangte und fragten kurzentschlossen nach dem Grund der Transaktion. Im folgenden Gespräch erklärte die Frau, dass ihr Sohn sich gemeldet habe und Geld für eine Versteigerung benötigen würde. Die verlangte Summe habe sie dann in Polen übergeben, nun bräuchte er aber noch einmal denselben Betrag.
Diese Schilderung ließ die Angestellten nicht nur aufhorchen, sondern auch umgehend die Polizei einschalten. Und tatsächlich hatte die finanzielle Bedürftigkeit des Sohnes nie existiert. Vielmehr hatte sich ein Betrüger als derjenige ausgegeben und der Frau so einen großen finanziellen Verlust bereitet. Nur dem schnellen und überlegten Eingreifen der Mitarbeiter des Geldinstitutes ist es zu verdanken, dass der Betrüger und seine Komplizen nicht noch mehr Geld herauspressten.

Aufruf und Warnung der Polizei

Die Polizei möchte noch einmal an alle potentiellen Gesprächspartner von vermeintlichen Betrügern appellieren: Bleiben Sie immer misstrauisch, gerade wenn es um ihr hart erspartes Geld geht! Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und informieren Sie sich erst einmal selbst bei Ihren Verwandten, ob tatsächlich eine Notlage vorliegt. Zumeist lässt allein die Ankündigung, vor Zahlung einer bestimmten Summe das persönliche Gespräch suchen zu wollen, die Betrüger schon den Hörer auflegen. Lassen Sie sich nicht hereinlegen!