Die Sozialarbeiterinnen der weiterführenden Schulen in Beeskow, Babett Neumann und Sarah Ihlefeldt, haben einen Projekttag zum Thema Mobbing organisiert. Neben Theater und Diskussionen für die Schüler umfasste er auch eine Elternversammlung.
Der Einstieg in den Schulalltag nach den Osterferien startete am Montag für die siebenten Klassen des Rouanet-Gymnasiums und der Albert-Schweitzer-Oberschule Beeskow einmal anders. Gemeinsam initiierten die Sozialarbeiterinnen der weiterführenden Schulen, Babett Neumann und Sarah Ihlefeldt, in Kooperation mit Ramona Hand (Jugendkoordinatorin von Rietz-Neuendorf) sowie Manuela Barz, Jens Planeta (Projekt „Wir für Hier“)  und einer ehrenamtlichen Helferin einen Projekttag zu den Themen Mobbing, Cybermobbing, Medienkonsum, Vorurteile und Ausgrenzung. Ziel des Projektes mit präventivem Charakter war es unter anderem, die 176 Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen zusammenzubringen, sich kennenzulernen, so Vorurteile abzubauen und Barrieren zu brechen.
Der Tag startete im Schützenhaus mit dem Theaterstück „Mobbing – Wenn Ausgrenzung einsam macht“ des Theaterensembles „Weimarer Kultur-Express“ und anschließender Diskussion mit den Schauspielerinnen. Deutlich wurde, dass Mobbing ein ernstes Thema ist. Auch die Schauspielerinnen sowie einige Schülerinnen und Schüler haben damit bereits Erfahrungen machen müssen. Deutlich wurde aber auch, wie fatal die Auswirkungen dessen sein können und wie wichtig es ist, sich Hilfe zu suchen, nicht wegzuschauen und Betroffene ernst zu nehmen.
Anschließend wurde sich mit den Klassen in fünf verschiedenen Stationen auf dem Schulhof des Rouanet-Gymnasiums gegenseitig interviewt, Erfahrungen ausgetauscht und kreativ mit dem Thema auseinandergesetzt. Hand in Hand gegen Mobbing war das Motto. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die Helferinnen und Helfer sowie die Schulen, welche es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht haben, an diesem wichtigen Projekt teilzunehmen.
Um 18 Uhr fand abschließend eine Elternversammlung mit der Medienpädagogin Anja Kreisel des mobilen Jugendinformations- und Medienzentrums Frankfurt (Oder) in der Aula der Albert-Schweitzer-Oberschule Beeskow statt. Es nahmen sowohl Eltern von Schülerinnen und Schülern der Oberschule, als auch des Gymnasiums daran teil. An diesem Abend ging es vor allem um die Mediennutzung der Kinder, aber auch der Eltern, den Schutz vor Cybermobbing und Cybergrooming (im deutschen Sprachgebrauch Internet-Anbahnung) sowie Interventionsmöglichkeiten.
Neben der Aufklärung durch Frau Kreisel wurde rege diskutiert und es gab allerhand Informationsmaterial zum Mitnehmen. Ergebnis des Elternabends war es, dass moderne Medien nicht mehr wegzudenken sind. Vor allem Eltern, Lehrer und sozialpädagogische Fachkräfte sollten Interesse für das Medienverhalten der Schützlinge zeigen, sich informieren und fortbilden, um Kinder- und Jugendliche für einen sicheren und gesunden Umgang mit Smartphones und dem Internet zu sensibilisieren. Eine gute Möglichkeit, sich auf dem Laufenden zu halten, ist die Internetseite www.klicksafe.de, auf welcher alle wichtigen Informationen zum digitalen Leben zu finden sind.