Am Donnerstag war ein besonderer Tag für diese Schule. Denn es war Sponsorenlauf und Hunderte Schüler von der 7. bis zur 11. Klasse machten mit. Das Rouanet Gymnasium ist eine mitarbeitende UNESCO Schule und hat auch in diesem Jahr wieder das sportliche Benefiz-Ereignis durchgeführt. Die Sponsoren waren die Eltern und Großeltern sowie Nachbarn oder Freunde, die für jede gerannte Runde "ihres" Kindes einen selbst festgelegten Betrag zahlen. Wenn ein Schüler zehn Runden rannte und für jede Runde ein Euro freiwillig vertraglich vereinbart war, so kamen zehn Euro an Spendengeldern zusammen. Auch die Sparkasse Oder-Spree half mit. Sie ermittelte den Läufer, der die meisten Runden geschafft hat, und zahlte pro Runde noch einen Euro extra obendrauf.
Das erlaufene Geld wird in drei Verwendungszwecke aufgeteilt: Für Mobiliar für den neuen Schülerklub, für die Integration syrischer Flüchtlinge in der Region und für die kolumbianische Partnerschule, die sich um behinderte Kinder sorgt. Das Geld, das an Kolumbien geht, wird von Alvaro Jurado, der am Donnerstag nicht persönlich anwesend sein konnte, aufgenommen und von ihm aus an seinen Bruder in Kolumbien geschickt.
Organisatoren sind die Lehrer Katja und Dirk Orth, Schulleiter Jürgen Teichert und die Integrationsbeauftragte Barbara Buhrke. "Ich finde die Idee einfach nur toll. Nur mit einem Korb herumzugehen ist auch nicht die beste Lösung, also muss es der Sponsorenlauf sein, um wenigstens ein wenig zu unterstützen, wo Hilfe gebraucht wird", lobte Barbara Buhrke die Aktion. Das Gesamt-Ergebnis der Spendenaktion wird die Schule in den kommenden Tagen bekanntgeben.