Der Bürgermeister in Beeskow, Frank Steffen, hat gemeinsam mit Phillip Waske von der freiwilligen Feuerwehr die im Rathaus gesammelten Spenden für aus der Ukraine geflüchtete Menschen in der polnischen Partnerstadt Sulęcin übergeben. „Der Transporter war voll“, so der Bürgermeister, der sich damit ebenso wie sein Sulęciner Amtskollege Dariusz Ejchart für die Hilfe aus Beeskow bedankt.
Gespendet wurden vor allem Lebensmittel, Hygieneartikel und Spielzeug. Es sei genau das gewesen, was man erbeten habe, so der Frank Steffen. Und genau das werde in Sulęcin auch gebraucht. Die Spenden werden dort in einem Magazin, das vergleichbar mit der Tafel sei, an die Flüchtlinge ausgegeben.
Aktuell seien in Sulęcin, die Stadt zählt 10.000 Einwohner, 500 geflüchtete Menschen untergebracht worden. Insgesamt rechne man in der Stadt mit 1000 Flüchtlingen. Eine Turnhalle sei als Notunterkunft hergerichtet, die meisten Menschen würden jedoch privat untergebracht, so der Bürgermeister.
Wenn weitere Hilfe nötig sei, werde man eine entsprechende Liste aus Polen erhalten. Das sei vereinbart worden. Bei der Finanzierung der Hilfegüter werde es dann Unterstützung aus der gemeinsamen Partnerstadt Kamen geben.
Auch die MOZ hat eine Spendenaktion für die geflüchteten Menschen ins Leben gerufen.