Bis kurz vor dem Start belegten Caroline und Sandra Brötchen um Brötchen. Arian hatte Suppe gekocht und war dann damit beschäftigt, die Tische herzurichten, während Manuel ein Faltblatt als Menükarte entworfen hatte. An den Salat kamen Erbsen, Möhren, Kartoffeln und Brokkoli. „Kompliziert ist das nicht. Außerdem haben wir Erfahrung“, sagte Natalja.
Es hat schon Tradition, dass die Catering-Gruppe der Schülerfirma das Essen vorbereitet, mit dem sich die Blutspender stärken können, wenn sie die Liegen wieder verlassen haben. Nicht nur das Deutsche Rote Kreuz, sondern auch die Schule hofft dann immer auf möglichst viele Teilnehmer. „Wir werden vom Roten Kreuz pro Spender für das Essen bezahlt“, erläuterte Schulsozialarbeiter Christoph Jänisch. Das Geld fließe dann in die Klassenkassen und werde dem Förderverein der Schule gespendet. Die Mitglieder der Catering-Gruppe erhalten Gutscheine als Dank.
Acht Schüler gehören der Abteilung der Schülerfirma an, für den Blutspendetag am Donnerstag waren sie in zwei Schichten eingeteilt, schließlich ging der Dienst bis 20 Uhr. Blutspenden dürfen die Schüler noch nicht – das ist erst ab 18 Jahren erlaubt. „Wenn ich alt genug bin, mache ich auf jeden Fall mit“, kündigte Sandra an. Ein bisschen muss sich die 16-Jährige bis dahin noch gedulden. Im Einsatz ist sie aber bereits am 23. Mai wieder: Dann findet die nächste Blutspende-Aktion in Storkow statt.