Anlässlich des Dorffestes, das wie immer vom Dorfclub gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr ausgerichtet wird, fanden in diesem Jahr erstmals zwei Kirchenbesichtigungen statt, durchgeführt von Roland Stumm, der mit anderen Görsdorfern an der Dorfchronik arbeitet. Mit ihrer mittelalterlichen Malerei und ihrer in dieser Gegend einmaligen Brüstungsorgel von 1885, als Brüstungsorgel erbaut entweder von Wilhelm Remler & Sohn oder Albert Lang, beide Berlin, hat sie schon sehenswerte Besonderheiten vorzuweisen. "Wir wollen unsere Kirche stärker ins Dorfleben einbinden", erklärte dazu Ortsvorsteher Wilfried Lengert. Da die Kirche nicht mehr für Gottesdienste genutzt wurde, drohte ihre Schließung.
Auch zu besichtigen war die Baustelle Spritzenhaus, aus dem ein Feuerwehrmuseum werden soll. Hier standen Peter Voigt, der den Bauablaufplan erstellt hat, Regine Voigt und Wilfried Lengert zur Auskunft bereit. Dank Sponsoren soll am 29. Juni mit dem Aufbau begonnen werden.
Es gab Blasmusik von den Glienicker Gaudi-Buam zum Kaffee und am Abend Tanz mit der Band Müller & Co. aus Kolberg. Neu war ein Geschicklichkeitstraining mit einem Minibagger von einer Görsdorfer Firma