Zirka 50 Patienten werden täglich im Krankenhaus geröntgt, darunter auch jene, die von niedergelassenen Ärzten überwiesen wurden. Diese haben keinen Zugriff auf die Röntgenbilder, sondern bekommen nach wie vor einen Befund oder eine CD zugesandt.
Das alte Gerät konnte nur noch verschrottet werden", sagt Verwaltungsleiter Matthias Kasiske. Es sei 20 Jahre alt gewesen, Ersatzteile dafür gebe es nicht mehr. Bei der heutigen Schnelllebigkeit werde das neue Röntgengerät wahrscheinlich bereits nach zehn Jahren veraltet sein.
Für Dr. Manfred Heiken, Leiter der Röntgenabteilung, ist die Investition besonders wertvoll für die Patienten. "Wir senken die Strahlenbelastung um etwa ein Drittel", sagte der 67-Jährige, der sich nach 20 Jahren Arbeit im Beeskower Krankenhaus zum Ende des Jahres aus dem Berufsleben verabschieden wird. Das sei besonders wichtig für Intensivpatienten, die häufiger geröntgt werden müssten. Außerdem würden sich Arbeitsaufwand und Wartezeit verringern.
Der Geschäftsführer dankte allen Mitarbeitern und den beteiligten Baufirmen für ihre Arbeit in der dreiwöchigen Bauphase, die geräuscharm und möglichst staubfrei vonstatten gehen musste. Beeinträchtigungen für die Patienten habe es in dieser Zeit nicht gegeben, da vorsorglich ein mobiles Röntgengerät angeschafft und eine externe Praxis für die Untersuchung gebunden worden war.