Eine sinnvolle Umsetzung im Sinne der Frau stellt sich deshalb als gar nicht so einfach dar. Beeskow verfügt schließlich weder über ein Tierheim noch über einen Tiergarten. Auch Probleme mit streunenden Katzen, so Schulze, gebe es derzeit nicht. Denkbar wäre eine Zuwendung an den Awo-Erlebnishof, der einen kleinen Gnadenhof für Tiere hält. Am bekanntesten ist dort der Esel Schnute.
Die Stadtverordneten haben nun eine öffentliche Diskussion empfohlen. "Vielleicht hat ja jemand eine Idee, wie das Geld gut verwendet werden kann", hofft der Kämmerer. Diese könne man am besten schriftlich an die Stadt schicken. Das ist beispielsweise formlos per E-Mail an rathaus@beeskow.de möglich. Wenn Vorschläge eingehen, werden die Stadtverordneten darüber beraten. Zudem werde der Anwalt der Frau prüfen, ob ein gewählter Einsatzzweck des Geldes im Sinne der Erblasserin ist. Zeitdruck, so Steffen Schulze, gebe es dabei nicht. Man müsse das Geld nicht sofort ausgeben, festgeschrieben sei der Zweck, nicht der Zeitpunkt.