Millionen Menschen flüchten aus der Ukraine. Sehr viele kommen nach Deutschland und müssen hier versorgt und untergebracht werden. Noch viel mehr Menschen aber stranden in Polen. Allein Beeskows polnische Partnerstadt Sulecin bereitet sich darauf vor, bis zu 1.000 Menschen aufzunehmen, die wegen des Krieges aus der Ukraine flüchten müssen. Die ersten Geflüchteten sind in der Stadt bereits angekommen, vor allem viele Frauen und Kinder. „Meinem polnischen Kollegen Dariusz Ejchart habe ich bei einem Besuch in der letzten Woche Unterstützung angeboten. Nun hat eine Liste mit dringend benötigten Hilfsgütern das Beeskower Rathaus erreicht“, teilt Bürgermeister Frank Steffen am Montag mit. Nach seiner Information stehen auf der Liste unter anderem Zucker, Kaffee, Öl, Konserven, Cornflakes, Nutella, Windeln, Duschgels, Haarshampoos, Waschpulver, Kinderhausschuhe und Kinderschuhe. Im Prinzip wird alles gebraucht, was zum täglichen Bedarf gehört.
„Wer die Freunde in der Partnerstadt und die ukrainischen Kriegsflüchtlinge unterstützen möchte, hat dazu jetzt die Gelegenheit“, so Frank Steffen. Von Mittwoch bis Freitag (9 bis 13 und 13.30 bis 18 Uhr) können die vorgenannten Hilfsgüter in der Rathausinfo abgegeben werden. Anfang der kommenden Woche werden sie dann in die Partnerstadt gebracht werden. Es wird darum gebeten nur Waren vorbeizubringen, die sich in guten Zustand befinden. Bei Lebensmitteln muss darauf geachtet werden, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum noch nicht abgelaufen ist.