Das hatte Karin Niederstraßer (Die Linke) im Zusammenhang mit dem Beschluss über die Neufassung der Satzung ins Gespräch gebracht. Diese  ist immer wieder notwendig, da sich je nach Witterung die Kosten für den Winterdienst ändern. Je nach Reinigungsklasse werden künftig zwischen 94 Cent je Frontmeter Grundstück und Jahr und 1,83 Euro fällig. Der niedrigste Betrag gilt für die Anlieger in den Straßen, in denen durch die Stadt nur der Winterdienst organisiert wird. Für die Reinigung der Fahrbahnen sind die Anlieger selbst zuständig. Dies gilt für den überwiegenden Teil der Beeskower Straßen. Reinigungsfahrzeuge fahren nur in den Hauptstraßen.
Rund elf Kilometer Radweg, so die Aussage der Verwaltung, sind gegenwärtig in der Satzung nicht erfasst und werden demzufolge auch nicht gefegt und gestreut. Vier Kilometer davon liegen an Bundesstraßen. Dort, so Kämmerer Steffen Schulze, erfolge bei außergewöhnlichen Ereignissen ein Winterdienst. Für die sieben städtischen Radwegekilometer würde ein zweimaliges Kehren mit 1000 Euro im Jahr zu Buche schlagen. Die Kosten für einen regelmäßigen Winterdienst auf den Radwegen würden sich auf 17 000 Euro summieren. Außerdem gebe es die Option, die Wege nur bei besonders hohem Schneefall zu beräumen. Ob man das Geld ausgeben will, soll nun in den Fraktionen diskutiert werden.