Gegen die Lausitzerinnen geriet der VCS schnell in den Rückstand (5:11). Trotz Aufholjagd reicht es wegen zu vieler Fehler nicht mehr – 22:25. Im zweiten Durchgang ließen die Storkowerinnen aber nichts anbrennen. Maren Januschkewitz und Sarah Noack machten Aufschlagserien in Folge, am Ende hieß es 25:7. Mit 25:10 ging der nächste Satz mehr als deutlich an d en VCS. Umso unklarer war Satz4, indem wieder nicht viel klappte – 18:25. Im Tiebreak gewann Storkow 15:11.
Gegen die Gastgeberinnen erwarteten den VC Storkow ein heiß umkämpftes Match. In der vorigen Saison waren alle drei Spiele mit Zossen sehr eng und entschieden sich zweimal erst im fünften Satz. Dementsprechend hoch motiviert ging es mit Melanie Pathe und Maren Januschkewitz im Außenangriff, Nicole Pathe und Sarah Noack im Mittelblock, im Zuspiel mit Rebecca Nessau und im Diagonalangriff mit Bettina Pukall in den ersten Satz. Als Libera agierte Anne Lüth. Aufgrund eigener Fehler ging der erste Satz 19:25 verloren. Im Zweiten wendete sich das Blatt – 25:16.
Viel Nervenkitzel im Spiel
Im dritten Abschnitt ging das Geschehen hin und her. Nach dem 18:18 setzte sich der MSV ab und gewann 25:19. Danach machten die Storkowerinnen einen 7:11-Rückstand wett. Nach guten Aufschlägen von Rebecca Nessau hieß es 11:11. Doch bis zu Ende blieb es spannend. Mit einer Menge Nervenkitzel und guten Aufschlägen siegte der VCS 25:23. Der Kräfteverschleiß war dann den Gästen im Tiebreak anzusehen. Sie wehrten die Bälle zwar ab, aber konnten nicht ihr eigenes Spiel aufziehen – 8:15, eine bittere Niederlage.
"Das hat Kraft und Nerven gekostet, ohne dass wir richtig wussten, warum wir uns das so schwer gemacht haben", sagt Andreas Noack. Weiter geht es am 19. Oktober mit dem Heim-Spitzenturnier in der Softline-Arena. Dort trifft der derzeitige Dritte VCS auf den KSC Asahi Spremberg II (2.) und Tabellenführer VC Wildau.
Bereits am Sonnabend lädt der VC Storkow zum "Tag der offenen Tür" in Halle in. Dort steigen  ab 11 Uhr ein Punktspiel des VC Storkow III, ab 14 Uhr ein offenes Training der Jüngsten (5–8 Jahre) sowie Volleyball für jedermann, an dem alle Interessierten teilnehmen können. Turnschuhe sind mitzubringen.