An dem Treffen nehmen Schüler von Schulen aus Brandenburg teil, die sich am Projekt "Klasse: Musik für Brandenburg - Klassen musizieren mit Gitarren" beteiligen. Höhepunkt der Reise für die Schüler: das Konzert am letzten Tag in der Uckerseehalle Prenzlau vor Eltern, Großeltern und Geschwistern. Leonie Janowski freut sich schon riesig auf den Aufenthalt. "Ich war schon im Sommer im Ferienlager in Boitzenburg und es hat mir dort sehr gut gefallen", erzählt sie fröhlich.
Seit der vierten Klasse lernt die Schülerin bereits Gitarre - drei Stunden jede Woche, so sieht es das Projekt vor. Durch den Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg e. V. werden die Musikinstrumente für den Unterricht zur Verfügung gestellt. Die Schüler dürfen sie am Wochenende zum Üben mit nach Hause nehmen. Burkhard Mikolai ist begeistert: "So können auch die Kinder ein Instrument spielen lernen, die keine Möglichkeit haben, eine Musikschule zu besuchen."
Auf zwei Jahre ist das Projekt ausgelegt. Der Gitarrenunterricht wird im Tandem geleitet. Zwei Personen bräuchte es auch, findet Sylvia Baltzer, immerhin nehmen alle Schüler der Jahrgänge vier und fünf an dem Unterricht teil.
Für Boizenburg üben die Schüler sieben Musikstücke ein. "Ich finde Applaus, Applaus ganz toll. Aber eigentlich sind alle schön", sagt Leonie Janowski. Und was das schwerste Stück ist? Die Meinungen gehen auseinander. "Chan Chan, weil es viele Noten sind und weil es sehr schnell ist", meint Nils Ullrich. "Jedes Stück hat seine Tücken", findet Burkhard Mikolai und gesteht, dass er mit der Antwort Oh Happy Day gerechnet hätte.