Die Strecke in Rom war eine besondere, wurde der Wettkampf doch direkt vor dem Colosseum gestartet, die Geher drehten ihre Runde zwischen den Ruinen der Caracalla-Thermen und des Circus Maximus, also vor historischer Kulisse. Pohle war mit seiner Leistung durchaus zufrieden. "Nach dem Wettkampf in Podebrady vor vier Wochen fehlte mir etwas die Lockerheit. So wurden die 20Kilometer vom ersten Schritt an zum Kampf. Es war ein hartes Rennen bei zirka 25 Grad. Auch die doch ziemlich engen Wenden kosteten einiges an Kraft. Am Ende reichte es trotzdem zur viertbesten Zeit meiner Karriere. Außerdem bin ich damit erneut unter der für Olympia geforderten Norm von einer Stunde und 22 Minuten geblieben." Der für den SC Potsdam startende Beeskower bezeichnet dies als "eine solide Basis auf hohem Niveau".
Seine Teamkollegen Christopher Linke und Carl Dohmann belegten die Plätze 10 und 15, machte mit Pohles 20. Rang 45 Punkte, mit denen die deutsche Mannschaft das WM-Podium nur um vier Zähler verfehlte. "Wir waren aber das beste Team Europas und werden damit wohl auch in Zukunft von den Konkurrenten wieder ernster genommen", sagte der Beeskower.