Vize-Landrat Carsten Bockhardt (CDU) bezeichnete das Unternehmen als "Visitenkarte für den Barnim". Von dem kleinen Dorf gehe eine "Botschaft in die Welt des Bauens" hinaus, so der Wirtschaftsdezernent. Burkhardt Schröder und sein Team hätten bewiesen, dass sie kreative, innovative und ökologische Lösungen im Holzwohnungsbau anbieten und vermarkten können. Zur Übergabe der Halle waren auch der Präsident der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg, Ulrich Müller, sowie Hauptgeschäftsführer Gundolf Schülke gekommen.
Mit der 60 Meter mal 20 Meter großen Halle erweitert die Unternehmensgruppe ihre Produktionskapazitäten. Pro Jahr können nun 50 Häuser mehr hergestellt werden. Die Halle verfügt über einen Zwei-Brücken-Kran von jeweils 3,2 Tonnen, drei Montagetischen, Einblastechnik für die Holzfaserdämmung sowie Plattenhebern. Beim Bau folgte das Unternehmen den Ansprüchen der eigenen ressourcenschonenden Philosophie. So besteht die Konstruktion aus Brettschichtholz aus nachhaltiger Bewirtschaftung. Eingebaut wurde auch eine Infrarot-Heizung, die den Energiebedarf deutlich senkt. Insgesamt belief sich die Investition auf 1,6 Millionen Euro. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg förderte das Projekt. Gleichzeitig wurde ein neues Bemusterungszentrum fertiggestellt. Die Kunden erhalten nun alle Dienstleistungen an einem Standort.
Das Unternehmen wurde im Jahr 2003 gegründet und beschäftigt derzeit 25 Mitarbeiter. Zum Leistungsspektrum gehören Modulhäuser, Schwedenhäuser sowie individuelle Architektenhäuser. Die Nachfrage steige, so Geschäftsführer Schröder.