Dieter Geldschläger (Bernau), Ronald Krüger (Biesenthal), Eberhard Wolf (Melchow), Gerhard König und Klaus-Martin Lüttig (beide Rüdnitz) haben als Einreicher der Petition die Ausgaben für einen Drei-Personen-Haushalt mit 90 Kubikmeter Wasserverbrauch im Jahr hochgerechnet. Bei Grundstücken mit einer Grube seien 1166,40 Euro für die Abwasserbeseitigung zu bezahlen, bei zentral erschlossenen Grundstücken einschließlich der Grundgebühr nur 361,57 Euro. Bei der zentralen Entsorgung  betrage die Mengengebühr des WAV 2,74 Euro, die Jahresgrundgebühr 114,97 Euro.
In einem weiteren Vergleich weisen sie darauf hin, dass beim Niederbarnimer Wasser- und Abwasserzweckverband (NWA) für Grubengrundstücke bei dem gleichen Abfuhrunternehmen eine Mengengebühr von 7,60 Euro und eine Jahresgebühr von 32 Euro anfallen.
Der "Ungleichbehandlung der Einwohner" im WAV-Verbandsgebiet habe die Aufsichtsbehörde des Landkreises mit der Genehmigung des Wirtschaftsplans 2020 zugestimmt, heißt es in der Petition an den Landrat. Dem WAV halten sie vor, dass er die Verhandlungen über ein gemeinsames Abfuhrunternehmen mit dem ZWA Eberswalde, dem NWA und dem Eigenbetrieb Panketal nicht  wie vorgeschlagen wahrgenommen habe. Es sei kein Verschulden der Einwohner, wenn sie nicht ein zentral erschlossenes Grundstück bewohnen. Vielmehr sehe der Verband die zentrale Erschließung als nicht wirtschaftlich an.