Anlass für den Rückzug als Vorsitzende des Ausschusses sind offenbar Auseinandersetzungen innerhalb der Fraktion der Linken. Ihr Vorhaben, den "unsäglichen Beschluss" des Ausschusses, der am 2. März bei der Behandlung des Förderantrages der Jüdischen Gemeinde Barnim gefasst wurde, zu korrigieren, habe zu "einem Mehr an Debatten über die Wege, als über den inhaltlichen Grund geführt", schreibt Christine Poppitz. "Dies liegt offensichtlich tiefer, obwohl es den Anschein hat, ein einziger Presseartikel hätte alles bewirkt."
Sie danke all jenen, mit denen sie seit Aufnahme ihrer Tätigkeit als Ausschussvorsitzende im Jahre 2008 "eine angenehme und produktive Zusammenarbeit" gehabt habe, "bei der stets das Lösen von Problemen und nicht die Profilierung der einzelnen Person im Blick war", heißt es in der Mitteilung weiter. Und abschließend: "Meiner Fraktionsvorsitzenden und dem Bürgermeister danke ich für die von ihnen - auch in den letzten Tagen - gezeigte Solidarität, was beide wohltuend von anderen Angehörigen meiner Fraktion sowie sachkundigen Einwohnern unterscheidet".
Tritt zurück: Christine PoppitzFoto: MOZ/Thomas Burckhardt
Christine Poppitz (Linke) legt Ehrenamt nieder