"Wenn ich Kraniche fotografiere und ihnen dabei ganz nah komme, fühle ich mich frei und glücklich. Ich wage kaum zu atmen und bin berührt von dem Wesen dieser scheuen Großvögel", sagt Linde. Jede Situation, jeder Augenblick sei einmalig und etwas ganz Besonderes. "Kraniche erscheinen in jedem Licht anders, denn ihr graues Gefieder spiegelt die Farben des Himmels und ihrer Umgebung wider".
Linde mag es vor allem, im Herbst am vorpommerschen Bodden zu fotografieren. Dort seien die Lichtverhältnisse so unvergleichlich mit anderen Landschaften. Die Kraniche erscheinen dann als mystische Wesen, die aus einer anderen Zeit stammten, so der Fotograf.
Die Ausstellung im Kulturbahnhof ist noch bis zum 8. April zu sehen.