Aufatmen für alle Bernauer Autofahrer und Pendler: Die Bauarbeiten an der Weißenseer Straße (B2), die seit Juli zu langen Staus führten, sind fürs Erste beendet worden. Seit Wochenbeginn ist der Abschnitt am Stadteingang auf Höhe der Eisenbahnbrücke in beiden Richtungen wieder befahrbar.
Von langer Dauer ist die freie Fahrt an der Stelle allerdings nicht. „Vom 19. bis 23. Oktober wird es noch einmal zu einer Vollsperrung kommen“, teilt André Ullmann von der Pressestelle der Stadt auf MOZ-Nachfrage mit. Grund sind erneut Arbeiten am Regenwasser-Kanal. Hier müssen nun noch Anschlüsse ans Schmutzwasser gebaut werden, heißt es.

Strecke für Umleitung ist noch offen

Die Folgen für die Autofahrer sind bekannt: wieder Staus und längere Fahrzeiten. Wie genau die Umfahrung geregelt wird, ist noch unklar. Die Umleitungen sollen aber rechtzeitig bekannt gegeben werden, heißt es aus dem Rathaus.
Mehr als zwei Monate war der Verkehr auf der Weißenseer Straße wegen des Einbaus eines Regenwasserkanals eingeschränkt gewesen. Zwischen Einmündung des Usedom-Radwegs bis fast zur Eisenbahnunterführung war nur eine Fahrspur frei, der Verkehr wurde durch eine Ampel geregelt. Vor allem in Stoßzeiten bildeten sich lange Staus.

Regenwasser von Ladestraße muss abfließen

Der eingebaute Regenwasser-Kanal ist wichtig, damit das Regenwasser von der Ladestraße abfließen kann. Die Ladestraße wird aktuell zur Entlastungsstrecke für die Bernauer Innenstadt ausgebaut.