Der Flächennutzungsplan sah für das Areal bisher ein Sondergebiet mit der Zweckbestimmung "Freizeit mit Landwirtschaft" vor. Dies sei nach Auffassung des Bauordnungsamtes des Landkreises Barnim jedoch nicht ausreichend, erläuterte Silke Hupfer aus der Stadtverwaltung. Deshalb hätten die Betreiber des Freizeit- und Sportgeländes Trappenhof den Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplans gestellt. Sie übernehmen auch die Kosten dafür.
Auf dem einst als militärische Radarstation genutzten Gelände kann heute Paintball sowohl im Freien als auch in einer Halle gespielt werden. Neben Privatpersonen sind dort ebenfalls Firmen zu Gast, für die vor allem an Wochenenden Veranstaltungen organisiert werden. Teile des Grundstücks stehen dabei zum Zelten und darüber hinaus als Fußballplatz, Volleyballfeld oder auch für Dorffeste zu Verfügung. Ein früheres Konzept sah in dem Bereich neben einem Pferdehof - dafür war zwischenzeitlich auch die Genehmigung erteilt worden - eine Vielzahl anderer Nutzungen vor, darunter ein Thermalbad, Tennis, Schießen und Gastronomie.
Mit dem Bebauungsplan würden, so Silke Hupfer, nicht nur die Interessen der Betreiber gewahrt, sondern auch die Voraussetzungen für eine geordnete und nachhaltige Nachnutzung der Konversionsfläche geschaffen. Neben dem Baurecht für die gegenwärtige Paintballanlage gehe es zudem darum, konkretere Festlegungen für die künftige Entwicklung zu treffen. Von Bedeutung sei dabei, so heißt es im Beschluss weiter, vor allem die Verträglichkeit im Hinblick auf den Natur- und Umweltschutz im Außenbereich, die verkehrliche und infrastrukturelle Erschließung und die Einbindung in das Landschaftsbild.