Das 5. Benefizturnier „Kinder kicken für kranke Kinder“ der SG Minerva Zerpenschleuse sollte etwas Besonderes werden. „Das war es schon bei der Vorbereitung, so viele An- und dann wieder Abmeldungen bis zum letzten Tag hatte ich noch nicht erlebt“, sagte Organisatorin Susan Röper. Der OSV Eberswalde sprang spontan mit zwei Mannschaften ein (E- und D-Junioren).
16 Mannschaften standen schließlich auf dem Platz der SG Minerva Zerpenschleuse. Das Wetter spielte super mit und genauso waren auch alle Teilnehmer drauf. Für jedes zehnte Turniertor gab es eine Kleinigkeit. Wenn die Kinder Spielpause hatten, konnten sie kickern, auf der Hüpfburg toben, Dosen werfen, sich schminken lassen oder einfach zusehen, was andere Mannschaften so drauf haben. Über 700 Lose gingen bei der Tombola weg. Den Hauptpreis, ein Fahrrad, wollte natürlich jeder haben.
Für den VfB Biesdorf lief es  nicht nur gut, weil einer der Spieler das Fahrrad gewann, sondern sie konnten am Ende auch das Turnier der E-Junioren für sich entscheiden. Bei den D-Junioren standen im Finale Titelverteidiger  Union Klosterfelde gegen Freya Marienwerder auf dem Platz. Doch die Kicker aus Marienwerder machten die Tore und sicherte sich mit einem 2:0-Sieg den ersten Platz.
Den besten Torwart bei den E-Junioren hatte der SV Biesenthal mit Bjarne Dunskus sowie auch den besten Torschützen, Tim Lenke, mit sechs Treffern. Den besten Torwart der D-Junioren stellte die SG Union Klosterfelde mit Elias Weinert. Der beste Torschütze, Steven Hummel, kam vom SV Freya Marienwerder.
Die beiden besten Torhüter haben spontan von Marcel Krüger (Torwartschule Marcel Krüger) eine Probestunde geschenkt bekommen.
Am Nachmittag kam dann auch Claudia Thomas vom Kinderhospiz Pankow in Zerpenschleuse an. Am Ende des Turniers bekam sie einen Scheck in Höhe von 1800 Euro überreicht. Für alle Sternenkinder flogen außerdem viele bunte Luftballons in den Himmel.
Auch nach der Scheckübergabe sammelten sich noch Spenden an. Spontan entschlossen sich die Mitglieder der SG Minerva Zerpenschleuse,  die 200 Euro an Jamie zu spenden. Auch er kämpft gegen den Krebs.
„Ich bin sehr zufrieden, dass wir das Spendenergebnis vom Vorjahr halten konnten. Es hat allen riesigen Spaß gemacht, vielen Dank an alle Helfer und bis zum nächsten Jahr“, sagte Susan Röper.(srö/dl)