Zum Schutz der Patienten und Klinik-Mitarbeiter hat nun auch das Immanuel Klinikum Bernau die Besucherregeln verschärft und ein generelles Besuchsverbot verhängt. Es gilt ab dem 26. November, wie das Krankenhaus auf seiner Facebook-Seite mitteilte. Ab dann sind keine Besuche mehr gestattet.

Es gibt einzelne Ausnahmen

„Ausnahmen können wir nur bei Schwerstkranken und Sterbenden machen und diese bedürfen der ärztlichen Einzelfallentscheidung“, heißt es weiter.
Eine weitere Ausnahme gibt es im Immanuel Klinikum für schwangere Frauen, die ihr Kind erwarten. Unter der Geburt dürfe weiterhin eine Begleitperson mit in die Klinik. Ist das Baby da, gelte allerdings auch hier das Besuchsverbot.

Verschärfte Regeln in anderen Barnimer Kliniken

Bislang waren es am Bernauer Immanuel Klinikum möglich täglich Besuche von einer Person für maximal eine Stunde gestattet. Die verschärfte Corona-Situationen mitsamt steigender Fall-Zahlen hat nun aber offenbar zu einem Umdenken der Klinik-Leitung geführt.
In anderen Krankenhäusern im Barnim gibt es schon länger ein Besuchsstopp für Angehörige, etwa am Werner Forßmann Klinikum in Eberswalde oder der Brandenburgklinik in Bernau. Auch im Helios Klinikum Berlin-Buch sind seit Anfang November keine Besuche von Patienten mehr erlaubt.
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