Wegen der Corona-Pandemie gelten im Landkreis Barnim immer neue Verordnungen. Am Montag, 11. Januar, ist die Inzidenz über den kritischen Wert von 200 gesprungen. Der Barnim gilt damit vorerst als Hotspot. Und das hat Folgen, auch für Bernau.

15 Kilometer-Radius gilt

Die Konsequenz ist, dass man sich nur noch im Umkreis bis 15 Kilometer um die Kreisgrenzen herum aufhalten darf – es sei denn, man fährt zur Arbeit oder zum Arzt. „Für Bewohner des Landkreises Barnim bedeutet dies ein Bewegungsradius bis Oranienburg im Westen, Templin und Schwedt im Norden, Wriezen im Osten, Rüdersdorf im Südosten und Berlin-Mitte im Südwesten“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt vom Dienstag.
Bestimmt werden können die Orte mit Hilfe der kostenlos zur Verfügung stehenden Seite „Brandenburgviewer“.

Maskenpflicht in der Öffentlichkeit

Darüber hinaus hat der Landkreis seine Bestimmungen verschärft. Ab dem 12. Januar ordnete er eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum an. Laut Verordnung haben ab sofort „alle Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen auf denjenigen öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen des Kreisgebiets, auf denen der Mindestabstand von 1,5 Metern durch einen erheblichen Teil der anwesenden Personen nicht eingehalten wird oder aufgrund der räumlichen Verhältnisse oder der Anzahl der anwesenden Personen nicht eingehalten werden kann“.

Es gibt wenige Ausnahmen

Es gibt aber Ausnahmen, zum Beispiel für Kinder bis 6 Jahre sowie gehörlose oder schwerhörige Personen samt Begleitperson.
Die Einschränkungen gelten laut Kreisverwaltung solange, bis die 7-Tage-Inzidenz für mindestens fünf Tage in Folge unterhalb der 200er- Marke liegt. Für Versammlungen würden drei Tage gelten.
„Alle Bernauerinnen und Bernauer werden gebeten, diese Bestimmungen zu beachten“, heißt es seitens der Stadt.
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