Insgesamt 1300 Betreuungsplätze gibt es in den sechs Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft. Für 503 Kinder besteht ein bewilligter Anspruch auf Notbetreuung. Die Eltern von 382 Kindern (Stand 26. Mai) nutzen diesen Anspruch auch.
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"Die Kitas sind aufgrund der Personal-, Raum- und Gruppenregelung bei einer Belegung von 50 bis 60 Prozent technisch gesehen voll", sagt Bürgermeister Maximilian Wonke. Zur Sicherstellung des Infektionsschutzes im Rahmen der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung müssen in den Einrichtungen bestimmte Hygienevorgaben eingehalten werden. Viele Erzieher sind zu Hause, weil sie einer Risikogruppe angehören. Eine Betreuung im eingeschränkten Regelbetrieb kann begrenzt im Hort Zepernick erfolgen. Eltern können sich hierzu an die Hortleitung wenden.
Die Situation ist sowohl für Eltern als auch die Verwaltung äußert unbefriedigend. "Wir versuchen hier einen Spagat zwischen den Wünschen der Eltern, der Einhaltung der Eindämmungsverordnung und dem, was in Pressemitteilungen und Interviews aus Ministerien kommuniziert wird, hinzubekommen. Das gleicht jedoch der Quadratur des Kreises", kommentiert Wonke den Status quo. "Ich befürworte inzwischen gänzlich die Aufhebung der für uns geltenden Eindämmungsverordnung in diesem Punkt, damit der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Es wird immer schwerer, in Anbetracht des Infektionsschutzes zu erklären, warum inzwischen 65 Prozent der Kinder in die Kita dürfen und die verbleibenden 35 Prozent aber nicht."