Aufgrund der am Mittwoch von Bund und Ländern vereinbarten Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie, sagt die Stadt Bernau alle von ihr im November geplanten öffentlichen Veranstaltungen ab. Auch Kultureinrichtungen und Sportstätten werden vorerst ihre Pforten schließen.

Auch der Empfang der Neu-Bernauer ist betroffen

Die Maßnahme, die ab Montag, dem 2. November gilt, betrifft als erstes den Neu-Bernauer-Empfang, der am kommenden Dienstag stattfinden sollte. Auch das eben angelaufene Kinderfilmfest wird ab nächster Woche nicht mehr stattfinden. Abgesagt werden auch die Lese- und Veranstaltungstage vom 7. bis 22. November sowie die Abschlussveranstaltung des Projekts „Bernau.Pro.Klima“ am Donnerstag, dem 5. November. Ob und inwieweit öffentliche Veranstaltungen künftig verstärkt in digitalem Rahmen angeboten werden können, wird derzeit geprüft.

Bernauer Regelung gilt bis Ende November

Parallel zur Absage von Veranstaltungen bleiben ab Montag vorerst bis Ende November folgende Einrichtungen geschlossen: Der Treff 23, die FRAKIMA, die Galerie Bernau, der Innenstadtraum mit der Skulpturensammlung, die beiden Standorte des Heimatmuseums, das Bauhaus Denkmal Bernau samt derzeitiger Ausstellung sowie die Tourist-Information in der Bürgermeisterstraße. Darüber hinaus werden alle öffentlichen Sportstätten vorerst vom 2. bis 30. November geschlossen – der Trainingsbetrieb für den Freizeitsport muss daher entfallen. Alleinige Ausnahme bildet der Profisport in Bernau.

Bürgermeister André Stahl hofft auf „Wellenbrecher“

„Uns ist klar, dass diese Entscheidung nicht gerade auf Begeisterung stoßen wird, zumal viele die Einschränkungen im Frühjahr als schmerzlich empfunden haben oder dadurch sogar materielle Verluste hinnehmen mussten. Das ist vielen noch sehr frisch in Erinnerung. Wir hoffen, dass diese angeordnete Notbremse funktioniert und die vom Bund erhoffte „Wellenbrecher“-Funktion der neuen Einschränkungen auch eintritt und die Infektionszahlen bald wieder sinken. Wir appellieren an die Bernauerinnen und Bernauer, Verständnis für die Notwendigkeit dieser Maßnahmen zu zeigen, eigenverantwortlich zu agieren und persönliche Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren“, so Bürgermeister André Stahl.
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