"Ohne die ehrenamtlich engagierten Menschen wäre das Leben in der Gemeinde viel ärmer", sagte Bürgermeister Wilfried Gehrke am Freitagabend in der Ahrensfelder Dankeschön-Veranstaltung für alle Ehrenamtler.
Aus Sicht von Maik Behrendt, dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, sind sie "das Rückgrat der Gemeinde", die diese "lebendiger und wärmer machen". Yvonne Dankert, die kommissarische Dezernentin für Jugend, Gesundheit und Soziales des Landkreises, hob hervor, der Zuwachs auf mehr als 13 000 Einwohner in der Gemeinde Ahrensfelde sei nicht ohne das ehrenamtliche Engagement zu denken, denn auch das ziehe die Menschen in das Umland von Berlin.
Auswahl nach festen Kriterien
Knapp 200 Besucher kamen zu der Veranstaltung. Diese stattliche Zahl zeigt, welche Bedeutung den ehrenamtlichen Aktivitäten in der Gemeinde gegeben wird. In diesem Jahr wurde Winfried Dumke als Mitbegründer des Mehrower Varieté-Vereins und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Mehrow ausgezeichnet. Die Ehrennadel erhielt außerdem Jürgen Wegener, der seit mehr als 30 Jahren beim MC Ahrensfelde und mehr als 25 Jahre bei der freiwilligen Feuerwehr aktiv ist. Margrit Peitsch wurde geehrt, weil sie alljährlich bei der Organisation des Elisenauer Straßenfestes mitwirkt, Gründungsmitglied des Elisenauer Siedlervereins ist und sich um die Seniorenarbeit verdient macht. Die Ehrungen gehen auf Vorschläge aus den Ortsbeiräten und einen Beschluss der Gemeindevertretung zurück. Für die Auswahl sind festgelegte Kriterien zu erfüllen. Ausgezeichnet werden allerdings nur diejenigen, die die Einladung zu der Veranstaltung auch tatsächlich wahrnehmen, so dass die Liste der ursprünglich für eine Ehrung vorgesehenen Einwohner länger ist. Wer verhindert ist, erhält die Chance auf eine Ehrung 2020 erneut. Darüber hinaus hat auch der Bürgermeister die Möglichkeit, eine Auszeichnung vorzunehmen. Die Wahl von Wilfried Gehrke viel in diesem Jahr auf Jörg Arno Zilch für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement.
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Dass die Gemeinde ihrerseits ebenfalls das Ehrenamt fördert, unterstrich der Bürgermeister. So stehen 1,2 Millionen Euro für sogenannte freiwillige Aufgaben zur Verfügung, zu der unter anderem die Senioren- und Kulturarbeit, die Heimatpflege, die Unterstützung der mehr als 40 Vereine und das Bibliothekswesen gehören.
Den vergnüglichen Teil des Abends läuteten Schüler der GS Blumberg und das Docemus-Campus sowie die Musikschulen Fröhlich und Stübner mit einem bunten Programm ein.