Der kommunale Energiedienstleister präsentiert sich auch auf der Bernauer Ausbildungs- und Studienbörse (BAS) von 10 bis 14.30 Uhr im Paulus-Praetorius-Gymnasium in der Lohmühlenstraße 26. Kathrin Voigtmann, in der Personalabteilung zuständig für Ausbildung und Karriere, gibt Tipps zur Bewerbung in einem der fünf Ausbildungsberufe bei den Stadtwerken. Begleitet wird sie von zwei jungen Leuten aus ihrem Haus: Phillip Rudolf, Auszubildender zum Industriekaufmann im zweiten Lehrjahr und Timon Jahn, der eine Ausbildung zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik macht. Auch Volkmar Pester, Mitarbeiter im Technischen Service - Bereich Wasser, gibt spannende Einblicke in die praktische Arbeit.
"Die Energiewirtschaft ist eine der spannendsten Branchen, die es derzeit in Deutschland gibt: Der Klimawandel und die dadurch bewirkte fundamentale Veränderung von Erzeugungs- und Infrastruktur fordert Energieversorger und Gesellschaft gleichermaßen", findet Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Deshalb sei es wichtig, junge Menschen für diese Aufgaben zu gewinnen. "Auszubildende in der Energiewirtschaft haben eine spannende Zukunft vor sich - im wahrsten Sinne des Wortes", versichert die Geschäftsführerin.
Seit September legen zwei neue Auszubildende den Grundstein für ihre Karriere bei den Stadtwerken Bernau, insgesamt lernen derzeit neun junge Menschen beim Energieversorger. Das Ausbildungsspektrum reicht von Industriekaufleuten über Mechatroniker, Anlagenmechaniker/Fachrichtung Rohrnetz und Fachkraft für Abwassertechnik bis zur Fachkraft für Wasserversorgungstechnik. Als kommunales Unternehmen seien die Stadtwerke Bernau fest mit der Stadt und dem Landkreis Barnim verbunden, erläutert die Geschäftsführerin. "Wir setzen uns für den Erhalt und die Förderung der Lebensqualität ein - dazu zählt auch, sichere Arbeitsplätze zu bieten und junge Menschen auszubilden", ergänzt Bärbel Köhler.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung ermöglichen die Stadtwerke Bernau allen jungen Leuten zunächst eine befristete Übernahme bis zu einem Jahr. Viele ehemalige Auszubildende sind heute festes Mitglied im Stadtwerke-Team.