Die Barnimer Wertstoff- und Recyclinghöfe bleiben bis auf weiteres geschlossen. Auch wenn durch die Verordnung eine Öffnung grundsätzlich möglich wäre, zähle der Gang zum Recyclinghof nicht zu den triftigen Gründen, die in der Verordnung abschließend aufgeführt sind, so die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH (BDG) in einer Mitteilung. Verschiedene Öffnungsszenarien würden, in Abhängigkeit der Entwicklung des Infektionsgeschehens im Barnim, gemeinsam im Krisenstab der Barnimer Kreisverwaltung diskutiert und frühzeitig bekannt gegeben. Wenn es die Inzidenzwerte zulassen, könne eine Öffnung der Höfe voraussichtlich zum 7. März, bei deutlich positiver Entwicklung auch schon am 1. März umgesetzt werden.

Öffnungszeiten für Handwerksbetriebe

Die Handwerksbetriebe, die ihrer Arbeit nachgehen, haben bis zur Wiederöffnung weiterhin an zwei Tagen die Möglichkeit, ihre Abfälle auf den Recyclinghöfen in Bernau und Eberswalde abzugeben.

Müllabfuhr läuft regulär

Von den Einschränkungen ist die reguläre Abfallentsorgung von Hausmüll, Pappe und Papier, Biomüll, Sperrmüll, Elektroschrott und Gelber Sack nicht betroffen. Für die Entsorgung von Pappe und Papier hat die BDG zusätzliche Entsorgungskapazitäten geschaffen. Das zusätzlich bereit gelegte Material sollte dabei jedoch gebündelt und Kartons sollten gefaltet sein.

Sperrmüll wird abgeholt

Auch Sperrmüll wird wie gewohnt einmal im Jahr kostenlos abgeholt. Das kann bequem per Online-Formular organisiert werden.
Die Kundenbetreuer sind weiterhin per E-Mail sowie telefonisch unter 03334 526 20 26, -27 und -28 erreichbar.