Der Landkreis Barnim hat mit dem neuen Jahr gemeinsam mit dem Entsorgungsunternehmen Remondis in der Gemeinde Wandlitz die Wertstofftonne als Pilotprojekt eingeführt. Für die Bürger ist damit eine Vereinfachung der Mülltrennung verbunden. Außerdem entfallen die regelmäßige Besorgung Gelber Säcke sowie Verunreinigungen durch aufgerissene Säcke infolge von Wildverbiss und Wind.
Die Aufstellung der Tonnen erfolgte bereits im Dezember 2018. Als Wertstofftonnen kommen 240-Liter-Behälter zum Einsatz. Anlieger wurden gebeten, diese erst ab Januar für ihre Wertstoffe zu benutzen. „Mit dem derzeitigen Vertrag ist die von uns gebundene Firma noch nicht darauf eingestellt, die Tonnen bereits im Dezember zu entleeren“, erklärte dazu Joachim Hoffmann, Leiter des Barnimer Bodenschutzamtes das Problem. Er sollte Recht behalten: Ende Dezember blieben herausgestellte Tonnen tatsächlich stehen. Die Entsorgung der Tonnen erfolgt nunmehr im 14-täglichen Rhythmus.
Mit der Einführung der Wertstofftonne entfällt nun die Verteilung von Gelben Säcken im Gemeindegebiet Wandlitz. Lediglich noch im Januar werden vom Entsorger aber auch noch eventuell bereitgestellte Gelbe Säcke bei der Entsorgung mitgenommen. In die Wertstofftonnen dürfen neben den Verpackungsabfällen aus Kunststoff, Metallen und Verbundstoffen auch Nichtverpackungen aus den gleichen Materialien. Dazu zählen Schüsseln, Wäschekörbe, Plastikkleiderbügel, CDs, Besteck, Draht, Nägel, Kochgeschirr wie Töpfe und Bratpfannen, Metallwerkzeuge. Keinesfalls dürfen Schadstoffe, Elektrogeräte, Bioabfälle, Restabfälle, Bauschutt, Holz, Glas, Textilien, Papier und Pappe in die Wertstofftonne entsorgt werden. Diese Abfälle sind über die dafür eingerichteten Erfassungssysteme zu entsorgen.
Rückfragen zur Wertstofftonne unter Telefon 033398 849-90