Eine funktionierende Gemeinschaft sorge gleichsam für ein Gefühl der Geborgenheit, stellte er heraus. Neun ehrenamtlich engagierte Bürger aus den Ortsteilen der Großgemeinde wurden am vergangenen Freitag für ihren Einsatz geehrt.
Auf Vorschlag der jeweiligen Ortsvorsteher, die gemeinsam mit ihren Beiräten eine Auswahl getroffen hatten, wurden die Ehrungen durch Bürgermeister Schoknecht und Gemeindevertretervorsteher Dietrich Bester vorgenommen.
Jeder Ortsvorsteher hielt für seinen Kandidaten eine Laudatio und würdigte die Leistungen des Betreffenden im Einzelnen. Damit wurde auf besondere Weise noch einmal klar, wie viel Zeit die freiwilligen Helfer in Sachen Gemeinwohl uneigennützig aufbringen.
Unter anderem tat dies Wilhelm Westerkamp aus Finowfurt für den Ausgezeichneten Christoph Raschke. Einerseits hob er dessen Engagement für den Finowfurter Sportverein hervor und insbesondere für die Nachwuchsarbeit, andererseits lobte er den Einsatz des jungen Mannes für den Erhalt der Großveranstaltung "Roadrunners Paradise", die jährlich Tausende begeisterte Fans aus aller Welt anzieht. "Auszeichnung verpflichtet aber auch", bemerkte Westerkamp und ermunterte Raschke, zukünftig nicht nachzulassen. Zumal es immer wieder genügend kritische Stimmen gegen diese Veranstaltung gegeben hatte, die inzwischen zu einem Aushängeschild der Region geworden ist.
Altenhofs Ortsvorsteher Wolfram Malkus fand lobende Worte für Erika Schwarz, die in unermüdlicher Arbeit den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr am Leben erhält. Dabei sei es nicht immer einfach, alle Interessen unter einen Hut zu bekommen, verriet die Geehrte.
Auch Petrijünger Armin Tersch aus Eichhorst, für den Ortsvorsteher Silvio Wurmsee wärmende Worte fand, freute sich sehr über die Ehrung. "Angler sind natur- und heimatverbundene Menschen", lobte Wurmsee den Senior voller Respekt für dessen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur, den er in mehr als 30 Jahren als Leiter des Angelvereines bewiesen hat.
Lichterfelde wartete mit einer besonderen Auszeichnung auf. Bedacht wurde Michael Janik, der zwar im Ort eine Zahnarztpraxis betreibt, aber in Altenhof wohnt. Der Zahnmediziner engagiert sich aufopfernd für den Erhalt der Lichterfelder Schule und unterstützt dort vielfältige Aktivitäten.
"Dass Lichterfelde einen Altenhofer auszeichnet, finde ich gut", betonte Bürgermeister Uwe Schoknecht. Dies zeige, wie eng und ohne jede Befindlichkeitsstörung die Gemeinde zusammengewachsen sei, hob das Gemeindeoberhaupt zufrieden hervor.
Der "Tag des Ehrenamtes" wurde bereits zum zwölften Mal begangen. Schon im fünften Jahr findet die Auszeichnungsveranstaltung im "Cafe Wildau" in Eichhorst statt. In den Jahren zuvor wurden die Ehrungen im Rahmen größerer Ereignisse realisiert. Diesmal ging es fast familiär zu. So habe er mehr Zeit für die Ehrenamtlichen und könne sich den ganzen Abend den Geehrten widmen und mit ihnen ins Gespräch kommen, erklärte Schoknecht. Schließlich haben auch alle mit Problemen zu kämpfen, die trotz des Frohsinns des Abends durchaus thematisiert werden konnten.
"Es war uns wichtig, gerade auch die Ehe- und Lebenspartner der aktiven Bürger einzuladen", ergänzte er. Schließlich würden diese durch ihr Verständnis für den oftmals nicht geringen Arbeitsaufwand des Ehrenamtes zu dessen Gelingen nicht unwesentlich beitragen.
Erika Schwarz aus Altenhof
Armin Tersch aus Eichhorst
Christoph Raschke
aus Finowfurt
Hubert Tausch aus
Groß Schönebeck
Uwe Schneider
aus Klandorf
Dagmar und Dirk Stödke
aus Schluft
Reinhard Lehmann
aus Werbellin
Michael Janik aus Altenhof
(auf Vorschlag
von Lichterfelde)