Gesundheit ist ein Thema, das wohl jeden interessiert. Dementsprechend groß war daher auch das Interesse an den Ständen auf dem Bernauer Gesundheitsmarkt am Mittwoch. Die Stadtverwaltung hatte dazu in die Bürgermeisterstraße eingeladen. Im Mittelpunkt stand wie schon in den Vorjahren die Gesundheitsvorsorge.

Herzzentrum, Brandenburg-Klinik und Gesundheitsamt vertreten

Mit dabei waren 20 Anbieter von Gesundheitsleistungen, so das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg, die Brandenburg Klinik, die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, die Arbeiterwohlfahrt, der Rettungsdienst und das Gesundheitsamt des Landkreises, Pflegedienste, Gesundheitshandwerker sowie Naturheiler und Selbsthilfegruppen.
„Viele Fragen gab es bei uns zum Thema Diabetes, die wir natürlich gern beantwortet haben“, sagte Daniela Zacharias vom Immanuel Klinikum. Gespürt habe ihr Team in den Gesprächen die Verunsicherung vieler Menschen, ob man wegen Corona medizinische Einrichtungen aufsuchen könne. Manch einer habe es vermieden, zum Arzt zu gehen. „Wir sind mit dem vollen Leistungsangebot für unsere Patienten da“, betonte die Klinikumsmitarbeiterin.

Anleitung für Herzdruckmassage

Gefragt waren auf dem Gesundheitsmarkt auch Pflege-, Reha- und Ernährungsberatung. Die Marktbesucher hatten zudem die Möglichkeit, vor Ort Hör-, Seh- und Gleichgewichtstests vornehmen zu lassen. Außerdem zeigten Mitarbeiter des Rettungsdienstes, wie jeder durch eine Herzdruckmassage im Notfall Leben retten kann. „Viele haben Angst, in einem Notfall etwas falsch zu machen. Wir möchten Ängste abbauen, denn etwas zu tun ist immer besser als nichts zu tun. Unbedingt sollte der Notruf gewählt und die betroffene Person angefasst und angesprochen werden“, riet Ronny Schiemann. Wenn man das Handy auf laut stelle, könne der Mitarbeiter am Notruf auch weitere Hinweise geben.