Auch in diesem Jahr geht es in Bernau weiter mit der so genannten ‚erweiterten Straßenunterhaltung‘. Bei dieser werden im Gegensatz zum grundhaften Ausbau von Fahrbahnen die Anlieger nicht finanziell beteiligt. Die Baumaßnahmen sind von Juni bis Oktober vorgesehen.

Asphaltschicht wird 10 Zentimeter dick

Mit einer rund zehn Zentimeter dicken Asphaltschicht sollen gleich mehrere unbefestigte Straßen in Bernau versehen werden. In Blumenhag geht es um die Fliederstraße, in Eichwerder um die Kleiststraße und in Friedenstal um die Oder-, Warthe- und den unbefestigten Teil der Mainstraße. Im Stadtzentrum werden die unbefestigten Teilstücke der Tobias-Seiler-Straße und des Klosterfelder Wegs sowie der Bullerweg bearbeitet. Ebenfalls von den Arbeiten betroffen sind in Ladeburg der Astern-, Ahorn- und Stichweg am Biesenthaler Weg. Außerdem werden in Schönow die August-, Birkbusch-, Gorin-, Grenz-, Otto- und Neue Liepnitzstraße bearbeitet.
Die Anlieger der jeweils betroffenen Straßen werden von den bauausführenden Firmen zeitnah informiert. Laut Infrastrukturamt erhalten die Straßen in der Regel ein drei Meter breites Asphaltfahrband. Bei Bedarf werden seitlich flache Mulden zur Versickerung des Regenwassers angelegt, denn in feuchten Perioden wird das Wasser dort länger stehen.

Zufahrten müssen extra beantragt werden

Zufahrten werden im Rahmen der erweiterten Straßenunterhaltung nicht gebaut. Wer eine solche wünscht, muss beim Bauamt der Stadt einen Zufahrtenantrag stellen. Wenn dieser genehmigt wird, kann die Zufahrt auf eigene Kosten errichtet werden. Seit 2016 wird in Bernau die erweiterte Straßenunterhaltung als kostengünstige Alternative zum grundhaften Ausbau praktiziert.