Die fünf Ahrensfelder Tagesmütter wünschen sich mehr Anerkennung für ihre Arbeit und eine bessere Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ahrensfelde. Dazu gehören gemeinsame Fortbildungen mit den Erzieherinnen der kommunalen Kitas ebenso wie eine direkte finanzielle Förderung ihrer Arbeit durch die Ahrensfelder Verwaltung – so wie in anderen Gemeinden gang und gäbe.
Um Einblicke in ihre Arbeit zu geben, haben sich die Ahrensfelderinnen einer vom Bundesverband für Tagespflege ausgerufenen Aktionswoche angeschlossen. Alle Interessierten sind eingeladen, die Einrichtungen kennenzulernen. Adressen finden sich auf der Webseite des Landkreises Barnim. Die Hoffnung der Tagesmütter, insbesondere die Ahrensfelder Gemeindevertreter würden die Einladung annehmen, um in eine direkte Kommunikation mit ihnen zu treten, hat sich aber nicht erfüllt. Bisher – Stand Montag morgen – hatte sich noch keiner angemeldet.
Währenddessen spielte Tagesmutter Marina Tober mit den Kindern auf ihrem riesigen Gelände in Elisenau. Eigene Hühner, eine Obstbaumwiese, Schweine und Schafe in der Nachbarschaft bieten ideale Bedingungen für ihr Naturkonzept. "Wir haben ein Zertifikat für Tagespflege, müssen regelmäßige Fortbildungen vorweisen und dokumentieren die Entwicklung unser Kinder wie in der Kita", erklärt die examinierte Pflegekraft Tober. "Gerade hat uns die Gemeinde zu einer Veranstaltung zu Kinderrechten eingeladen", erzählt sie, "die ist zwar in erster Linie an Eltern gerichtet, aber immerhin: Das ist doch schon ein Schritt in die richtige Richtung."