Um flexibel reagieren und die geforderten Mindestabstände einhalten zu können, werden die Theaterzuschauer gebeten, jeweils einen eigenen Klappstuhl oder eine ähnlich praktische Sitzgelegenheit zur Aufführung mitzubringen, denn die Hygienevorschriften gelten unvermindert. Der Fahrplan für die Besucher: Klappstuhl ausgraben, Maske für alle Fälle nicht vergessen und auch gute Laune mitbringen.
An diesen fünf Terminen macht das Klappstuhl-Theater in folgenden Ortsteilen Station:
Sonnabend, 22. August, um 14 Uhr im Ortsteil Birkholz auf dem Dorfanger, neben dem Dorfgemeinschaftshaus;
Sonnabend, 22. August, um 19 Uhr im Ortsteil Birkholzaue (gemeinsamer Veranstaltungsort zusammen mit Birkenhöhe) auf der Festwiese Alte Bernauer Landstraße/Ecke Seestraße;
Sonnabend, 29. August, um 15 Uhr im Ortsteil Ladeburg an der Dorfkirche auf dem Dorfanger;
Sonnabend, 5. September, um 14.30 Uhr im Ortsteil Waldfrieden auf dem Platz an der Sporthalle des OSZ/Barnim Gymnasium;
Sonnabend, 12. September, um 14.30 Uhr im Ortsteil Schönow auf dem Sportplatz am Ortsteilzentrum, Schönerlinder Straße 25.
Der Eintritt zu den jeweiligen Veranstaltungen ist frei. Für ausreichend Platz ist nach derzeitiger Schätzung gesorgt (Stichwort: Abstandsgebot). Bei unerwartet starkem Besucherandrang kann dennoch eine Platzzahlbegrenzung notwendig werden. Für diesen Fall bitten die beteiligten Organisatoren um Verständnis.
Julia Horvath, Jens Hasselmann und Sascha Gluth vom Theater am Wandlitzsee präsentieren ihr Programm unter dem Titel "Sommer, Sonne, Sonnenbrand". Da-rin geht es um die typischen Anfängerfehler von Globetrottern und die goldenen Regeln für einen gelungenen Urlaub.
Wer einen kleinen Vorgeschmack auf das Programm bekommen möchte, dem sei gesagt, dass das Trio keine Scheu vor peinlichen Fußballerweisheiten hat ("Mailand oder Madrid? Egal, Hauptsache Italien!") oder nebenbei auch mal Sprichwörter verfremdet, wenn es der Sache dient ("Andere Länder – andere Fritten!").
Wohin die Reise geht
Oder wie das "Theater am Wandlitzsee" selbst in der Ankündigung schreibt: "Wenn einer eine Reise tut, so kann er sich recht quälen. Alle Jahre wieder geht ein Riss durch die arbeitsgeplagte und erholungssüchtige Familie: Wohin soll denn die Reise gehen? Tollpension im Harz oder Campen in Kamp-Lintfort? Abenteuerurlaub im Nahen Osten oder Eimer-Saufen in Malle? Keine Sorge: In der Ruhe liegt das Kaff!"
Die Zuschauer sollen erfahren, wie sie sich verhalten müssen, damit sie von Einheimischen als Tourist und nicht als Terrorist, als Pilger und nicht als eine Plage wahrgenommen werden, heißt es in der Vorankündigung des Wandlitzer Theaters.
Das Konzept des Klappstuhltheaters unter freiem Himmel entwickelten die Bernauer Ortsteilvorsteher und planten dieses zusammen mit dem städtischen Kulturamt.