Doch ob die Suche nach einer geeignen Spielstätte für die Corona-Zeit erfolgreich sein wird, dahinter steht ein großes Fragezeichen. Die Wandlitzer Kuturbühne "Goldener Löwe" wäre von den Räumlichkeiten her geeignet. Gluth weiß sich in dieser Frage der Unterstützung des Wandlitzer Bürgermeisters Oliver Borchert sicher. Doch wenn es an die Umsetzung gehe, dann würden "zwei Denkweisen aufeinanderprallen". Der zeitweise Umzug in den Goldenen Löwen wäre mit einem großen Aufwand verbunden. Mindestens eine Woche sei erforderlich, so Sascha Gluth, um die Technik in den Saal einzubauen. Es reiche dann nicht aus, an einigen wenigen Terminen auch einmal Theater spielen zu können. "Wir brauchen mehr Flexibilität, wahrscheinlich ist das aber ein strukturelles Problem zwischen einer Verwaltung und einem privaten Theater", sagt er.
Der Spielplan wird indes an die Corona-Vorgaben angepasst. So müssen auch auf der Bühne die erforderlichen Abstände eingehalten werden. Nicht jedes Stück eignet sich dafür. Wenn aber lediglich ein bis drei Akteure auf der Bühne stehen, sei dies möglich. Ende Juli soll der aktualisierte Spielplan stehen und der Vorverkauf auch wieder beginnen. Es wäre für denn Ort und die Zuschauer schade, wenn die Aufnahme des Betriebs nicht gelingen würde, so Sascha Gluth.
Zwar gab es eine Soforthilfe für das Theater, doch die Crux bei den Hilfspaketen sei, dass sie oft nur an Empfänger gezahlt wurden, die auch zuvor schon eine Förderung erhielten.
"Die meiste Unterstützung erhalten wir von unseren Zuschauern", sagt Sascha Gluth. Viele hätten mehr Tickets gekauft, als sie benötigten, einen Teil davon als Gutschein verschenkt oder gespendet, andere hätten gleich direkt gespendet. Und erfreulich sei auch, dass die Tanzschule nach den Ferien wieder öffnen könne. In den angestammten Räumen des Theaters lasse sich das Corona-Konzept gut umsetzen.
Auch andere kulturelle Einrichtungen in der Region sind sich der Risiken bewusst. Wie Bert Eulitz, der Betreiber des weit über Panketal hinaus bekannten Studio 7.