Gute Nachrichten müssen insbesondere in schweren Zeiten erzählt werden, auch wenn sich die Ereignisse schon im Dezember abgespielt haben. Das trifft haargenau auf den Löhmer Bauer Hans-Ulrich Peters zu, der wegen der coronabegründeten Schließung sämtlicher Gaststätten im Dezember in Sorge war, auf Teilen seiner eintausend Gänse sitzenzubleiben.

Mediale Verbreitung sorgte für Weihnachtswunder in Löhme

Die MOZ hatte darüber berichtet und konnte so für Aufmerksamkeit sorgen. Nicht nur im Barnim und in Märkisch Oderland, sondern auch über die Kreisgrenzen hinaus.  Denn ein Fernsehsender wurde durch den Bericht aufmerksam und filmte Tage später auf dem Bauernhof. Durch die landesweite Verbreitung erlebten Heidi und Hans-Ulrich Peters ein kleines Weihnachtswunder. „Wir hatten plötzlich bis zu einhundert Anrufe am Tag und dann innerhalb von zwei Wochen das Buch mit Vorbestellungen voll“, berichtete jetzt Hans-Ulrich Peters. Noch vor dem Fest war das gesamte Federvieh quasi verkauft, sodass der Landwirt von den befürchteten Defiziten verschont blieb. „Wir waren heilfroh“, danken Heidi und Hans-Ulrich Peters den Kunden.
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