Der Bahnverkehr zwischen Bernau bei Berlin und Zepernick ist am Montag, 20. September, für mehrere Stunden unterbrochen worden. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn auf Nachfrage der MOZ sagte, sei gegen 12 Uhr eine Leiche im Gleisbett zwischen den beiden Orten gefunden worden. Polizei und Feuerwehr kamen zum Einsatz.
Nach Angaben der Polizeidirektion Ost in Frankfurt/Oder sei die Ursache für das Unglück noch unklar. „Die Ermittlungen laufen dazu laufen noch“, sagte Sprecher Till-Justus Hille nach dem Ende des Polizeinsatzes. Noch nicht abschließend geklärt sei, ob es sich um einen Suizid, einen Unfall oder gar eine Straftat handelt.

Auch Regional-Express fährt nicht

Betroffen von der Streckensperrung war neben der S-Bahn-Linie 2 auch der Regionalverkehr. Der RE3 und die RB24 fuhren ebenfalls nicht zwischen Bernau und Berlin. Hunderte Reisende aus den Regionalzügen von der Ostsee strandeten in Bernau. Die Deutsche Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr ein. Auch Linienbusse der BBG standen als Alternative zur Verfügung. Die Bahnstrecke wurde nach Polizeiangaben gegen 15.30 Uhr wieder freigegeben.