Auch an die anwesende Linken-Fraktionsvorsitzende Dagmar Enkelmann richtete sich Schuhmanns Kritik. Sie habe fünf Tage vor der Abstimmung über Handkes Abwahl auf dem Marktplatz versucht, einen "Schwur der Wasserverbraucher" hinzubekommen. Dann hätte sich allerdings in der Stadtverordnetenversammlung gezeigt, wie es um die Linken stehe. "Ich rate Ihnen, den Bettel hinzuwerfen, denn Sie wurden vorgeführt", so Schuhmann, bevor er der Fraktionschefin versprach, dass keiner der Dienstagsdemonstranten dem Linken-Bürgermeisterkandidaten André Stahl ins Amt helfen werde. Dieser solle besser Bürgermeister in Biesenthal bleiben. Zudem sprach Schuhmann dem Linken-Kandidat Stahl die Glaubwürdigkeit ab. "Als Anwalt weiß Herr Stahl, dass sein Vorschlag zur Gebührenabschmelzung vor keinem Gericht Bestand haben wird. Nach dem Wahltag am 14. September würde dann mit Bedauern festgestellt werden, dass die bösen Gerichte diesen Vorschlag nicht mittragen. Wir können schon heute sagen, die Gerichte werden nicht mitspielen."
Auch an Harald Ueckert (Linke) wandte sich Schuhmann. Dieser hätte vor der Wahl gesagt: "Altanschließerbeiträge sind eines Rechtsstaates unwürdig", zitierte Schuhmann. In der SVV-Abstimmung habe Ueckert dann aber gegen das Gebührenmodell gestimmt.