Der Bürgermeister von Bernau nehme die Funktion als Verbandsvorsteher wahr, weil gesetzlich verankert sei, dass nur ein Hauptverwaltungsbeamter (Bürgermeister/Amtsdirektor) diese Funktion ehrenamtlich ausüben dürfe. Die Nicht-Bernauer Gründungsmitglieder, so Marlinde Mißlitz, befürworten die Abwahl nicht, weil Handke als Verbandsvorsteher öffentlich für den Zusammenhalt des WAV auftrete. In der gegenwärtigen Situation könne kein neuer ehrenamtlicher Verbandsvorsteher diese Aufgabe bewältigen. Sollte Handke von den Bernauern abgewählt werden, bliebe die Beitragsfinanzierung trotzdem erhalten, sie sei nicht ihm anzulasten. Es sei unverständlich, warum der "Runde Tisch" dazu nur unter Bernauern stattfinde.