Bei sommerlichen Temperaturen in Dubai teilte der 19-Jährige sich das Auto mit Stefan Mücke, Markus Winkelhock, Andreas Weishaupt und Ricardo Feller. Mike selbst fuhr insgesamt vier Stints, drei davon bei Nacht, um 20 Uhr, 1 Uhr und 3 Uhr. „Ich war danach noch ziemlich fit und fühlte mich echt gut.“ Wie funktioniert das mit so wenig Schlaf? Kann man sich darauf gezielt vorbereiten? Der Blumberger grinst: „Ich habe in der Winterpause fast jeden Tag hart trainiert und habe im Simulator gesessen. Wenn du körperlich fit bist, ist so ein Langstreckenrennen kein Problem für dich. Es ist eine hohe körperliche und mentale Belastung, wenn es aber deine Leidenschaft ist, Rennfahrer zu sein, vergisst du alles andere. Das schwierigste ist es, die Konzentration bei solch einem großen Teilnehmerfeld in deinem Stint ständig hochzuhalten.“
Als Ausgleich ging es vor der Rückreise nach Deutschland noch eine Runde Quad fahren in der Wüste Dubais. Wenn es nach Mike geht, steht auch schon fest, wo er sein nächstes 24-Stunden-Rennen absolviert: „Ich hoffe natürlich, dass es das 24-Stunden-Rennen in der legendären Grünen Hölle auf dem Nürburgring ist. Genaueres kann ich dazu bestimmt in ein paar Wochen sagen.“(msc)