Mit Blick auf das vergangene Jahr streifte Gärtner Erfolge, die aus seiner Sicht das Verständnis für die Naturschutzarbeit befördern. So hätten sich die Ausgaben für den Vertragsnaturschutz auf 90 000 Euro verdoppelt. In der Schönower Heide sei es in Kooperation mit der Berliner Forst gelungen, auf 40 Hektar Fläche bis zu fünf Zentimeter des Oberbodens abzutragen, um der Heide die Möglichkeit zur Revitalisierung zu geben. Das Material verwertete schließlich ein Biolandwirt zu Humus. Insgesamt ein Auftragsvolumen von 280 000 Euro.
Zu den Vorhaben im neuen Jahr gehört die Überarbeitung der Planungen für die geschützten FFH-Gebiete. 17 Areale bestehen im Naturpark Barnim, Gärtner erwartet eine Arbeit, die sich über drei Jahre hinziehen wird.
Spenden durch Joghurt-Verkauf
In Sachen Umweltbildung will der Naturpark beispielsweise einen Schulwettbewerb mit dem Titel "Meine Schule wird klimaneutral" begleiten. Eine Solarkampagne steht auf dem Aufgabenzettel wie auch neue Faltblätter aus der "Unterwegs-Reihe". Diese sollen den Besuchern den Langen Trödel bei Zerpenschleuse und das Biesenthaler Becken vorstellen.
Das jährliche Naturparkfest entführt die Naturfreunde am 12. September erneut in den Forstbotanischen Garten in Eberswalde. Außerdem erhielt der Naturpark den Zuschlag für das diesjährige landesweite Juniorrangertreffen, das in der Zeit vom 26. bis zum 28. Juni stattfinden wird. Mit großer Freude kündigt Gärtner zudem eine Publikation an, die zum 25. Jubiläum des Naturparks am 26. Juni vorliegen soll. Das Leibnitz-Institut für Länderkunde (ifl) arbeitet am Band unter dem Namen "Der Naturpark Barnim - von Berlin bis zur Schorfheide". Ein Werk mit 450 Seiten und 200 Abbildungen steht zu erwarten. Mit der Beschreibung "einzigartig in der Qualität" weckt Haik Thomas Porada von der ifl-Wissenschaftsredaktion Vorfreude und verspricht, den Geburtstagstermin zu halten. Parallel zum Print-Produkt wird es dazugehörig im Netz eine Vielzahl von interaktiven Angeboten, Grafiken und Fotos geben.
Reinhard Manger, Betriebsleiter der Lobetaler Molkerei, übergab zum Abschluss an Gärtner einen Scheck über 2545 Euro. Insgesamt 60 000 Euro sammelte die Molkerei seit 2013 ein, indem jeweils drei Cent für jeden verkauften Joghurtbecher an den Naturpark zur Unterstützung gehen.