Einmal mehr sprachen sich der Ortsbeirat und die Einwohner für stärkere Geschwindigkeitsregulierung im Ort aus. So sieht sich die Gemeinde zum Reagieren gezwungen, da zwei Tempo-Schilder im Ort standen, ohne dass die zuständige Behörde im Landkreis diese genehmigt hatte. "Wir können jetzt nur mit einer Tempo-30-Zone reagieren und dann gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung die Behörde im Landkreis überzeugen", so Stein. Er informierte über das Angebot von Bürgermeister Oliver Borchert, sich innerhalb der kommenden Wochen in Prenden mit dem Ortsbeirat zum Thema Verkehrssicherheit treffen zu wollen.
Einstimmig beschlossen wurde vorab die Ausweisung von Tempo-30-Zonen für die Straßen Krummer Pfuhl, Am Strohmberg, Mühlengasse, Ützdorfer Straße und der Strehlepromenade.
Ideen für Bürgeretat gefragt
Zuvor nahm Ortsvorsteher Stein eine Reihe von Bürgeranfragen auf. Dazu zählt der Vorschlag, an der Kreuzung Ützdorfer Straße/Klosterfelder Damm eine Wasserablaufrinne zu beseitigen, die eigentlich unnütz sei. "Das Wasser läuft dort sowieso den Berg herunter, da kann die lästige Rinne auch weg", monierte ein älterer Prendener. Teil des nächsten Bürgerhaushaltes könnte hingegen der Vorschlag werden, auf dem Prendener Sportplatz eine große Laterne anzubringen, sodass sportlich Interessierte abends auch einmal Licht anknipsen können, um auf dem Platz aktiv zu werden. Stein ermutigte die Bürger die Monate Mai und Juni zu nutzen, um nach einer Veröffentlichung im Amtsblatt bei der Verwaltung Vorschläge für den Bürgeretat zu unterbreiten.