Iris Unger ist in Bernau keine Unbekannte. Vier Jahre lang hat sie die „Kindergärtnerei“ in der Viehtrift geleitet. Seit Juli ist die erfahrene Erzieherin nun als Fachberaterin für Kindertagesstätten bei der Stadt Bernau beschäftigt. „Da es in Bernau immer mehr Kitas gibt, war die Schaffung einer solchen Stelle überfällig“, erklärt die Leiterin des Amtes für Kindertagesbetreuung, Birgit Kupper. Etwa 2.500 Kinder werden in den zwölf kommunalen Kitas und Horten betreut. Und dabei wird es nicht bleiben. Nachdem im Juli vergangenen Jahres am Schönfelder Weg die Kita „Pankewichtel“ eröffnet wurde, wird derzeit im Blumenhag die Kita „Sternekiecker“ gebaut.

Beratung bei pädagogischen Fragen

Als Fachberaterin wird Iris Unger die Erzieherinnen und Erzieher nun nach Angaben der Stadt bei pädagogischen Fragen beraten, Elterngespräche führen und auch in den Kitas hospitieren. Zu ihren Aufgaben gehört es ebenfalls, pädagogische Richtlinien zu entwickeln, so zu Fragen „Wie berate ich Eltern, wenn es Probleme gibt?“.

Erst Hortnerin, dann Chefin der Kindergärtnerei

Der Abschied von der „Kindergärtnerei“ ist ihr nicht leicht gefallen, schließlich hat sie dort gemeinsam mit dem Team viel aufgebaut. Zugleich hat sie jedoch die neue Herausforderung als Fachberaterin gelockt. „Ich finde es schön, Erfahrungen weitergeben zu dürfen und berate gern die Kita-Teams“, so die 54-Jährige, die immerhin 35 Jahre Berufserfahrung mitbringt.
In Berlin war die Bernauerin auch lange als Hortleiterin tätig. Keine Frage, was für sie der tollste Beruf auf der ganzen Welt ist: Erzieherin. Was sie sich wünscht? „Mehr Wertschätzung für deren tägliche Arbeit, schließlich ist das die beste Motivation“, ist sich Iris Unger sicher. Auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in den Kitas und Horten freut sie sich sehr.